4. Renntag 18.07.2024

„Nacht des Pferdes“ mit dem 9. Championat der 5- und 6jährigen, 2 x Mini-Traber, Island-Pferde-Rennen, Motorräder, Riesen-Feuerwerk UND:

JACKPOT-FESTIVAL mit „ULTRA-JACKPOT“ in der Super-76-Wette:

Dreierwette Euro 1.901,-
Viererwette Euro 2.237,-
„Super76-Wette Euro 113.861,93“

Eine magische „Nacht des Pferdes“ mit Rekord-Wettumsatz von 200.441,40 € !

Es hat an diesem Donnerstag, 18. Juli 2024, einfach alles gepasst: das Wetter, die Jackpots, das Rahmenprogramm und das sportliche Angebot für die Traberfans. Am Ende jubelte der BTV über einen Wettumsatz von exakt 200.441,40 Euro, den höchsten in Baden seit Einführung der Euro-Währung! Aber abgesehen von der Spannung durch den hohen Super76-Jackpot, der natürlich hauptverantwortlich für den hohen Umsatz war, sah man auch sehr guten Sport, wurden mit den Minitrabern, Miniponys und Islandpferden – dem Gebot dieser Veranstaltung seit 1999 – andere Pferderassen vor den Vorhang gebeten sowie natürlich tolle Shows mit den Flat-Track-Motorrädern und dem abschließenden Musik-Feuerwerk der Firma Buryan präsentiert. – Was den „Sport“ betrifft, da passte gerade diesmal der Große Preis von KIA Aigner-Hauke, Berndorf, das Zuchtrennen der Fünf- und Sechsjährigen um 8.000 Euro, perfekt dazu. Denn auch die zahlreichen „Schauer“ bemerkten sehr wohl das Besondere an diesem „Championat“ und wetteten so richtig drauflos. Logisch, dass vor allem die Sieger euphorisch und sentimental reagierten. Matthias Schambeck erklärte im Interview übrigens auch den Namen von Sama Pride Venus: SA für SArah (Schiessl), MA für ihn selbst (MAtthias), das Pferd war von Anfang an ihr Stolz, auf Englisch PRIDE, und VENUS steht natürlich für die Zuchtstätte.

Seinen zweiten Zuchtrenn-Erfolg von Sama Pride Venus in Baden vollendete der von Matthias Schambeck vorgetragene Crack nach seiner Triumph im „Hochstaffl 2022“.

Nach einer rasanten Eröffnung konnte Schambeck in Folge das Tempo herausnehmen, um auf der letzten Halben mit seinem Sama Pride Venus wieder zuzulegen und in guten 1:15,7a/ 2100 sicher zu triumphieren. Weit hinter dem stets dahinter liegenden Favoriten Shining Star (Hubert Brandstätter) eroberte CS Vendetta (Franz Konlechner) trotz eines frühen Fehlers noch Rang drei vor dem Trainingsgefährten Abacco’s Prime (Dominik Duda); der als chancenreich angesehene Präsidenten-Preis-Sieger Black Moon galoppierte hingegen zwischendurch bis zur Disqualifikation.

Nach der Ehrung durch den Sponsor und dem obligaten Sieger-Interview genossen Matthias Schambeck und Gefährtin Sarah Schiessl bei ihrer zu Fuß gegangenen Ehrenparade mit Sama Pride Venus das Bad vor der zu diesem Zeitpunkt schon riesig gewordenen Menschenmenge. Zu diesem Zeitpunkt werden gut 4.000 Besucher anwesend gewesen sein, um auch auf die folgenden Attraktionen zu warten.

Die Sponsoren KIA Aigner-Hauke, Berndorf, bei der Siegerehrung des „Championats“.

Doch schon anfangs, als die „S76“ mit dem 2. Rennen gestartet wurde, war das Geschehen rege genug: Da spielte Henri de Pari mit Erich Kubes als „Tour-Trotteur-Francais“-Traber sein Stehvermögen aus. – Mit dem 3. Rennen begann die Serie der bayerischen Gäste. Zunächst gewann Amateur Martin Geineder mit Olivia Venus und vervollständigte später sein Double im zweiten TSK-Rennen mir Bellas Bijou ähnlich leicht. Bruder Andreas, der Profi, pilotierte zwischendurch den großen Außenseiter Finch Hatton TU zu einem knappen Ehrenplatz hinter Daria – da klopfte so manchem „S76“-Spieler das Herz.

Sehr sehenswert auch die Auftritte von Rudi Haller. Mit dem nobel gezogenen deutschen Derby-Aspiranten See You lag er früh in Front und reüssierte in Tagesbestmarke von 1:14,9a/ 2100. Ebenfalls deutsch gezogen war Hallers zweiter Gewinner, der 3j. Aconcagua, der aus der österreichischen Mutterstute MS Birgit stammt.

Die Vertreter der Sparkasse Baden beim Foto-Shooting im Halbstock des Badener Richterturms.

Den erwähnten Angriff von Finch Hatton TU hatte übrigens 19:10-Topfavoritin Daria in feinen 1:15,5a/ 1600 abgewehrt, mit der Champion Gerhard Mayr zu seinem fünften Baden-Sieg bzw. dem 45. Erfolg heuer insgesamt kam. Das 30. Championat steht also vor der Tür. – Mit der Sonne um die Wette strahlten aber auch die Besitzer von Mondstern EM, der mit Thomas Pribil dank ebensolcher 1:15,5a/ 1600 Start – Ziel den hoch eingeschätzten „Italo-Slowenen“ Extra George hinter sich ließ.

Mondstern EM (Thomas Pribil) überzeugte neuerlich im Badener Sandoval.

Sehr gut eingefügt in das Programm waren jedenfalls das Islandpferde-Galoppreiten, die Präsentation von „Johannas Miniponys“ und das Minitraberrennen mit den sechs „großen“ Amateuren im kleinen Sulky.

Das Isländer-Galopprennen begeisterte das zahlreich erschienen Publikum vollends, Franz Lichtenwörther an der Spitze von Johannas Miniponys und Christian Höbart nach seiner Triumphfahrt mit Sandy im Erwachsenen-Bewerb der Minitraber.

Als alle Pferde gut versorgt in den Stallungen untergebracht waren (oder ohnehin schon am Nachhauseweg) brausten dann acht Klasse-Motorsportler auf ihren Bikes um die Bahn; besonders beeindruckte Flat-Track-Weltklassefahrerin Yasmin Poppenreiter. – Und während des großartigen Musik-Feuerwerks der Firma Buryan, Tribuswinkel, wechselten einander die „Ohh’s“ und „Ahh’s“ im Stakkato nur so ab.

Infos zum Renntag am 18. Juli 2024

Änderungen & Informationen

Rennprogramm

Jackpot und Auszahlungsgarantien

Eisenliste

Stalleinteilung

Rennleitung

Wettinformation

Pressetipps

Die „Kult-Nacht des Pferdes“ heuer mit: Championat der Fünf- und Sechsjährigen und Super76-Ultra-Jackpot 113.861,93 € !

Donnerstag, 18. Juli, ab 15:30 Uhr bei „Traben Hautnah“ – die „Nacht des Pferdes“ hat in Baden längst Kult-Status, erhält heuer aber einen noch größeren Kick. Natürlich werden besondere Pferde präsentiert, diesmal Isländer und schnuckelige Miniponys, natürlich werden die Minitraber wie immer zweimal auftreten. Nach dem riesigen Erfolg des Vorjahrs erleben die Fans zudem neuerlich eine Motorrad-Show, und das eindrucksvolle Musik-Feuerwerk der Firma Buryan ist zum „Grande Finale“ sowieso immer ein Erlebnis! – Aber diesmal besitzt die „Nacht des Pferdes“ noch zwei ganz spezielle Komponenten: Es wird ein Ultra-Jackpot in der Super76-Wette in Höhe von fast 114.000 Euro (!) ausgespielt, und mit dem 9. Championat der Fünf- und Sechsjährigen als Großer Preis von KIA Aigner-Hauke bietet der Badener Trabrenn-Verein erstmals in der „Nacht der Nächte“ sogar ein Zuchtrennen als sportliches Highlight an.

Nach dem ersten Teil der Minitraber mit den Jugendlichen (15:30 Uhr) und dem Rennen der „Freunde“ (16 Uhr) legt bereits die „S76“ mit dem 2. Rennen (16:30 Uhr) los. Es ist nicht leicht zu prognostizieren, in welche Sphären das Spielkapital schweben wird, aber es werden wohl zwischen 180.000 und 200.000 Euro sein. Ein „Solo-Siebener“ könnte somit netto gut 130.000 Euro (für den Einsatz von 18 Cent) bringen! Wenn man als nicht besonders großer Fachmann mitmachen möchte, dann empfiehlt sich gerade diesmal am Rennplatz ein „Quick-Tipp“: Sie sagen bei der Kassa einfach den Betrag, den Sie setzen wollen, und erhalten dafür ein Ticket, das jedoch schon mit einem Chancen-Logarithmus versehen ist (also nicht z. B. lauter Außenseiter beinhaltet).

Neben den vielfältigen Show-Elementen wurde diesmal aber auch sehr auf die sportliche Qualität geachtet Da bietet bereits der „Rahmen“ einiges. So erhält Oscarello (Matthias Schambeck) im 5. Rennen seinen nächsten Schliff für die Titelverteidigung in der Badener Meile, trifft dabei u. a. auf den fürs Deutsche Derby probenden See You (Rudi Haller). Dazu stellt sich die Frage, ob Daria (Gerhard Mayr) weiter auf der Siegerstraße bleibt (4. Rennen), ob Aconcagua (Haller) so mächtig ist wie sein Namensgeber, der 7.000 Meter hohe Berg in Argentinien (7. Rennen), und ob der Italo-Slowene Extra George (Joze Sagaj) seine tollen Formen aus Padua und Modena bestätigen kann (8. Rennen).

Das Championat der Fünf- und Sechsjährigen (2.100m, 8.000 Euro) könnte zum Finale der „Traber-Karte“ (= 10. Rennen) einen Zweikampf zwischen Shining Star (Hubert Brandstätter) und Sama Pride Venus (Schambeck) bringen, zumal die beiden auch gute Startnummern (3 bzw. 2) zugelost erhielten. – Mit der 6 trifft es Präsidenten-Preis-Sieger Black Moon (Michael Schmid) etwas schwieriger an, gilt als Seriensieger aber natürlich eindeutig als erster Herausforderer des Duos. – Ein guter Platz sollte mit Nummer 1 auch für den frischen Baden-Gewinner Kiwi’s Sixth Sense (Mayr) möglich sein. Und wie stabil die Form im Stall Franz Konlechner ist, hat man ja erst beim Stuten-Derby wieder gesehen – also müssen CS Vendetta und Abacco’s Prime in jedem Fall auf den Viererwette-Schein, um den Jackpot (2.237 Euro) zu knacken. Aber Außenseitererfolge gab es schließlich in Baden jüngst zuhauf – eine Hoffnung für das verbleibende Trio mit Schneller Blitz L, Dorinando und Giovanni Venus!

Gelingt dem Duo Sama Pride Venus/Matthias Schambeck ein weiterer Zuchtrenn-Coup in Baden?

Neben dem „Ultra-Jackpot“ in der S76-Wette und dem hier soeben erwähnten Jackpot in der Viererwette gibt es zudem einen Jackpot in der Dreierwette (4. Rennen/ 1.901 €) sowie zahlreiche Netto-Auszahlungs-Garantien, die in Summe zusätzlich immerhin 9.500 Euro ausmachen. – Für den BZV außerdem positiv: Die schwedische Rennsport-Organisation „ATG“ überträgt – wie schon am 14. Juli – den gesamten Renntag auf ihrem Wettkanal live.

In Baden selbst ist mit dem „Championat“ aber natürlich längst noch nicht Schluss. Es folgen die Minitraber, diesmal mit dem witzig anzusehenden Bewerb der erwachsenen Aktiven (= 11. Rennen um 20:50 mit allen Wett-Möglichkeiten), anschließend die Motorrad-Show der „Flat-Track-Racing“-Gruppe aus Eggendorf sowie selbstverständlich das fantastische Musikfeuerwerk der Firma Buryan, Tribuswinkel. Und: Die Wetter-Prognose könnte kaum besser sein!