3. Renntag 14.07.2024

„Linz zu Gast“ mit dem 36. Österreichischen Stuten-Derby, dem „Palio von Baden“ und mit dem Mega-Jackpot in der Super76 in Höhe von Euro 57.209,77!

Mona Lisa Venus bestand den Härtetest

„Linz zu Gast in Baden“ war das Motto am Sonntag, 14. Juli, und nach dem „Badener Ascot“ vielleicht nach außen hin vorerst nicht ganz so spektakulär. Doch es sollte sich überaus dramatisch gestalten. Denn: Drei Außenseiter ließen den Mega-Jackpot zu einem Ultra-Jackpot in Höhe von fast 114.000 Euro anwachsen. Und für 13:10-Favoritin Mona Lisa Venus entwickelte sich das 36. Österreichische Stuten-Derby (um 7.500 Euro) keineswegs zu einem „Walk Over“, denn sie musste ordentlich kämpfen, um Financial Times in 1:16,3a/ 2100 (= nur ein Zehntel über dem Rennrekord) doch noch abzufangen. Bis inklusive zu diesem Abschluss tummelten sich wieder sehr viele Besucher am Rennplatz und sorgten – natürlich zusammen mit den online getätigten Wetten – für einen Umsatz von fast 116.000 Euro. Rekord für einen Renntag mit nur neun Bewerben!

Es begann – noch vor der S76-Serie – mit 323:10-Außenseiterin Iska On Line PK (Cornelia Mayr) und setzte sich in Folge über MS Eyecatcher (Josef Maier; 131:10), Jarno du Bocage (Julia Zanderigo; 101:10) bis zu Ghost (Erwin Klettenhofer; 297:10) fort. Dies war jeder Wett-Gemeinschaft zu krass, womit der S76-Ultra-Jackpot von exakt 113.861,93 feststand.

Als erfolgreichster Fahrer agierte diesmal „Hausherr“ Erich Kubes, der die „S76“ mit Admiral Fuchs einleitete, ehe er Eve de Veluwe, gleichfalls Start – Ziel, in hervorragenden 1:15,9a/ 2100 zum Erfolg über den Derbyzweiten Power Hill lenkte. Als Trainer partizipierte jeweils Peter Schwarzlmüller mit. Kubes hat ja daneben auch stets ein Auge für die Bahn, die übrigens von allen Aktiven das Prädikat „Ausgezeichnet“ erhält – Wie Eve de Veluwe, so unterstrich auch Chaparal RZ seine Vorliebe fürs Badener Geläuf, bescherte wiederum Johann Lichtenwörther ein Trainer-Double, das der erwähnte Ghost komplettierte.

Eve de Veluwe (diesmal in Profihand mit Erich Kubes) gewann bereits ihr zweites Rennen in dieser Saison in Baden.

Sehr emotional wurde es mit dem GP der Volksbank (= 4. Rennen), das sich bei seinem Fahrer-Comeback nämlich Gregor Krenmayr mit St.-Leger-Anwärter Muscle Magic holte. Passender als bei „Linz zu Gast“ hätte das auch kaum sein können. „Leider stellten wir direkt nach dem Derby einen Infekt bei ihm fest“, erklärte Krenmayr auch die damalige, weit unter den Erwartungen gebliebenen Leistung. – Zur „Tour Trotteur Francais“ (Jarno du Bocage) sei zudem angemerkt, dass Good Fellow als Zweiter die Tagesbestzeit von 1:15,5/ 1625 trabte.


Gregor Krenmayr beim „Comeback-Siegerinterview“ mit Vizepräsident Gerhard Reichebner nach dem Erfolg mit Muscle Magic.

Beim sportlichen Glanzlicht, dem Stuten-Derby, schien die bald in Front gezogene Financial Times (Franz Konlechner) beinahe die Sensation zu schaffen. Doch Mona Lisa Venus, mit der Hubert Brandstätter nichts riskierte und während der gesamten Strecke die Spur ohne Führpferd in Kauf nahm, packte 100 Meter vor dem Ziel ihr ganzes Kämpferherz aus. Dank 1:16,3a/ 2100 (= zweitschnellste Zeit nach Viva Venus/ 2016/ 1:16,2) rissen die Lokalmatadoren das Ruder doch noch herum. Zur Freude des Stalles Kottingbrunn rundete Vita Venus (Christian Eisl) das Ergebnis als Dritte ab. Für „MLV“ wartet nun am 28. Juli die „echte Derby-Revanche“, das Traber St. Leger um 10.000 Euro.

Ein atemberaubendes Duell lieferten sich Financial Times (Nr. 6/ Franz Konlechner) und Derbysiegerin Mona Lisa Venus (Hubert Brandstätter) im 36. Österreichischen Stuten-Derby bis zur Linie, aus dem die Stall Kottingbrunn-Insassin mit Halslänge-Vorteil als Siegerin herausging.

Infos zum Renntag am 14. Juli 2024

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Pressetipps

36. Österreichisches Stuten-Derby und Super-76-Mega-Jackpot € 57.209,77

Der dritte Saison-Renntag bei „Traben Hautnah“ wird feines Sommerwetter und vor allem zwei absolute Leckerbissen bieten: Ab dem 2. Rennen geht es nämlich um den Super76-Mega-Jackpot von über 57.000 heiß her, und zum Abschluss erhält das Publikum im 36. Österreichischen Stuten-Derby um 7.500 Euro einen vierbeinigen Mega-Star zu sehen: Derbysiegerin Mona Lisa Venus ist wohl die höchste Favoritin in einem Rennen seit langer Zeit. Das „Blaue Band“ der vierjährigen Pferdedamen steht abermals im Zeichen des Linzer Traberzucht- und Rennvereins.

Zwar müssen auch Elfmeter erst einmal verwandelt werden. Aber Zweifel über den nächsten großen Coup von Stall Kottingbrunns Mona Lisa Venus gibt es nicht. Und es ist für alle Traberfans jedes Mal eine helle Freude, ein solches Pferd zu sehen; da stehen nicht immer die Wetten im Vordergrund. Eine Sieg-Wette auf die Nummer 2 wird nämlich sehr sicher kein Vermögen einbringen. Aber: Das Erraten der Viererwette mit einer Auszahlungs-Garantie von 2.000 Euro wird dahinter nicht so einfach. Da kommen von HotSummer, über Vita Venus (Derby-Fünfte), Chiara Venus, Reina KP (Derby-Vierte), der dreifachen Saison-Siegerin Financial Times bis zur frischen Baden-Gewinnerin Power Winner eigentlich alle in Frage. Bleibt als einzige größere Außenseiterin Power Chance, die für einen 4. Platz bestimmt auch nicht unmöglich erscheint.

Einmal mehr die glasklare Favoritin in einem Zuchtrennbewerb: Mona Lisa Venus (Hubert Brandstätter).

Es tritt an diesem „Linzer“ Gastrenntag aber nicht nur die Derbysiegerin an, sondern auch deren „runer-up“, Power Hill (6. Rennen), der Sechste (Kiwi’s Starry Sky) und der Siebente (Muscle Magic/ beide im 4. Rennen). Ein Aufeinandertreffen der Genannten wird es wohl am 28. Juli in der Derby-Revanche, dem St. Leger, geben. – Der BTV achtet natürlich auch an diesem dritten Saison-Renntag auf den „Sport“, denn im erwähnten Rennen mit Power Hill treten zudem sehr interessante „Internationale“ wie Hilfiger oder Alvena Matteus an.

Außerdem erfreulich: Mit Muscle Magic sehen wir erstmals seit Ende 2020 wieder Gregor Krenmayr im Sulky, der sein „Management“ aufgrund des Weggangs von Christoph Fischer verändert und im erfahrenen Michael Schmid einen neuen Topmann als Catchdriver hat. Als Trainer stellte Krenmayr ja bereits am 7. Juli ein Sieger-Trio (Mondstern EM, Lawrence Boko, Queen of Mystery Bo).

„Back on Track“ – Gregor Krenmayr steigt erstmals seit dem 15. November 2020 in den Rennwagen.

Wie zum „Badener Ascot“ wird zwischen 16 und 20 Uhr vom BTV eine knackige Tageskarte von neun Rennen geboten. Neben dem S76-Mega-Jackpot werden abermals zahlreiche Auszahlungs-Garantien in Gesamthöhe von 11.000 Euro die Wettlust hochhalten. – Ein Augenschmaus wird zwischendurch nach dem 4. Rennen von den bekannten „Custom Cruisers“ und deren Autokorso geliefert. – Und alle Fußball-Fans können nach Beendigung der Veranstaltung das EM-Finale zwischen Spanien und England in der Restauration „Dagmar’s Rotunde“ mitverfolgen (21 Uhr).

Stets Eyecatcher an einem Renntag in der Badener Saison: die „Custom Cruisers“.