11. Renntag 7.9.2025
„Glücksrenntag“ mit dem 32. Großen Badener Zukunfts-Preis der Zweijährigen., dem 37. Österreichischen Stuten-Derby (4j.) und dem 53. Großen Badener Zucht-Preis der Dreijährigen. sowie dem 27. Österreichischen Sattel-Derby und drei PMU-Rennen
„Traben Hautnah 2025″ erneut Top!
Badener Finale mit Trabrennsport vom Feinsten
Da warf der BTV zum Halali der Saison wahrlich alles in die Waagschale: drei Zuchtrennen, drei PMU-Bewerbe inklusive des Sattel-Derbys plus das Motto „Glücksrenntag“. Was in Summe den drittbesten Besuch (nach „Nacht des Pferdes“ und „Ascot“) sowie eigentlich sensationelle knapp 76.000 Euro Umsatz an einem Renntag ohne Jackpots ausmachte! Bedeutet gleichzeitig auch in der Bilanz der letzten 12 Jahre unter der aktuellen BTV-Führung: bester Gesamtumsatz nach 2021 (damals aber ein Renntag mehr) und die meisten Zuschauer absolut!
Und, wenn man so will, konnte man auch einen bisher nie erreichten Rekord miterleben, denn drei Zuchtrennsiege an einem Tag gab es wohl noch nie. Gerhard Mayr (als Fahrer) und Tochter Cornelia (als Trainerin) realisierten dies durch das Triple mit der bereits sehr weit fortgeschrittenen Calgary Muscles im Zukunfts-Preis der Zweijährigen (1:18,3a/ 1600 ist die zweitschnellste Zeit jemals), etwas überraschend Melody’s Fabula im Zucht-Preis der Dreijährigen (1:17,1a/ 2100) und Face Time Spada im Österreichischen Stuten-Derby (1:17,5a/ 2100). Als Besitzerin und Züchterin feierte gleichzeitig Serena Hamberg mit ihrem Stall Antonshof ein sensationelles Double. – Das Mayr-Familienfest rundete Amatrice Steffi zudem im hochkarätigen „Rahmen“ mit Power Conway ab.

Makellos blieb die BTV-Bilanz der Superstute Face Time Spada (Gerhard Mayr), die im Österreichischen Stuten-Derby einen weiteren Zuchtrennsieg auf dem Badener Geläuf landete.
Ein versöhnlicher Abschluss der Saison gelang Hubert Brandstätter mit einem feinen Double (= auch 2x Trainer Sascha Fischer): Zuerst unterstrich die 3j. Merci Sherie ihr Talent, später knallte Shining Star mit 1:14,0a/ 1609 die zweitschnellste Marke der Saison (nach der „Meile“) auf die sehr gut präparierte Bahn. – Top natürlich auch die „Badener Meile der Amateure“: Der stets führende Zlatan Töll (Thomas Royer) und Needlefish Boko (Matthias Walcher) stürmten in einem Familien-Duell nämlich in 1:15,6a/ 1609 so über die Linie, dass sie selbst durchs Zielfoto nicht zu trennen waren. Deren Trainer, Mario Zanderigo bzw. Johann Lichtenwörther, realisierten dadurch ebenfalls ein Double, das sie selbst durch Ink Flame bzw. Lucien Venus eingeleitet hatten.

Krönte seine perfekte Sommer-Saison mit dem 9. Treffer beim BTV 2025: Mario Zanderigo mit Ink Flame.
Dann gab’s auch noch den ersten österreichisch gezogenen „Monté“-Derbysieger seit 2016 (Willy Venus), denn Varadero Venus setzte sich unter Marlene Matzky dank 1:20,4/ 2100 durch.

Marlene Matzky bejubelt den Kottingbrunn-Treffer im Österreichischen Sattel-Derby knapp vor der Ziel-Linie mit dem ihr anvertrauten Varadero Venus.
Eine stimmungsgeladene Saison-Feier mit den Sieger der BBM und BAM, Gerhard Mayr und Stefanie Mayr, moderiert von BTV-Vizepräsident Gerhard Reichebner und TSK-Ehrenmitglied Ingo Rickl, verlängerte „Traben Hautnah 2025“ im Anschluss an den Renntag noch eine Stunde lang und der BTV kann seine Saison 2026 übrigens mit einem S76-Jackpot in Höhe von 6.217,35 Euro starten!
Infos zum Renntag am 7. September 2025
Grandioses BTV-Finale am Sonntag mit 3 Zuchtrennen, 3 PMU-Premium-Races und über 210 Preisen bei der „Glückstombola“
Zum Saisonabschluss ist am kommenden Sonntag, 7. September, ab 15:30 Uhr bei „Traben Hautnah“ nochmals angerichtet. Fast 50.000 Euro an Rennpreisen stehen für die Besitzer bzw. Aktiven bereit, mehr als 21.000 Euro warten auf die wettenden Fans in Form von Auszahlungs-Garantien! Viele sind es zwar nicht, die in den hochdotierten Bewerben antreten – diejenigen, die es tun, dürfen sich jedoch über sehr gutes und eventuell leichtverdientes Geld freuen… Der sportliche Wert wird dadurch bestimmt nicht geschmälert, die Besten werden sich in fairen Rennen durchsetzen, und die Spannung mit gleich drei Zuchtrennen und drei PMU-Premium-Rennen ist ohnehin immer gegeben. – Schön, dass der BTV dabei auch den Jüngsten nochmals eine Chance gibt, denn den 32. Zukunfts-Preis der Zweijährigen hätte der BTV mit nur vier Youngsters nicht unbedingt austragen müssen. – Apropos Spannung: Die ist natürlich auch durch das Motto „Glücksrenntag“ gegeben. Es gibt so viele Preise wie noch nie zu gewinnen (über 210!), allen voran die auf Seite 24 in der Publikation „Traben Hautnah“ – unserem Rennprogramm – aufgelisteten Haupttreffer. Das Procedere der Bekanntmachungen können Sie dann darin auch den Hinweisen unter den Rennen 2, 7, 9, 10 und 11 entnehmen. All das an einem wunderschönen Spätsommertag bei bester Betreuung durch die „Gastro-Meile“.
Sehr gute Garnitur trifft sich bereits im Auftaktbewerb, in dem der toll in Form gekommene Grafenegg u. a. auf den tschechischen Gast Bucephalos Misi trifft.

Aktueller Breeders Crown-Sieger aus Bravantice: Bucephalos Misi (David Dobrovolny).
Anschließend steht die versprechende Sherie-Tochter Merci Sherie, die man gerne auch im Zucht-Preis gesehen hätte, klar in der Favoritenrolle.
Es folgt als 3. Rennen der schon einleitend angesprochene Zukunfts-Preis mit einem Boy (M Eck Gyver) gegen drei „Girlies“, von denen Calgary Muscles ja bereits internationale (Sieg-)Erfahrung gesammelt hat.

Der groß gewachsene M Eck Gyver (Nr. 9) bei seiner Qualifikation in München-Daglfing.
Nach dem Auftakt zur „S76“ sieht man eines von zwei Zehner-Feldern in der Tageskarte. – Ein gutklassiges Fliegerrennen leitet Mitte der Veranstaltung zum 53. Großen Zucht-Preis der Dreijährigen über, wie in den letzten Jahren um 15.000 Euro Dotation in Erinnerung an „Grande Dame“ Helene Musa gelaufen:
Da Black Speed an einem Virus leidet, sind’s leider nur sechs Anwärter. Aber sich zwischen dem nach Österreich übersiedelten Mad Max (Hubert Brandstätter), der „Bürger“- und „Hochstaffl“-Gewinnerin Darling Venus (Christoph Fischer) und der „Hochstaffl“-Zweiten Melody’s Fabula (Gerhard Mayr) zu entscheiden, fällt gar nicht leicht. Für Da Anser (Jouni Nummi), Power Fabulous (Franz Konlechner) und Ivana Venus (Christoph Schwarz) gibt’s (bei glattem Gang) aber auch noch in jedem Fall feine Gelder.
Mit dem 9. Rennen geht’s in den Bereich der PMU-Premium-Rennen, hier zunächst gleich um satte 6.000 Euro, um die sich nur sechs Teilnehmer über die klassische Meile bewerben. Ist Shining Star (Hubert Brandstätter) fit, führt der Sieg wohl nur über ihn. – Eine richtig interessante „Badener Meile der Amateure“ als Hans-Walcher-Memorial schließt dann „S76“ und 4Siegerwette ab, ehe es in den Sattel zum 27. Österreichischen Monté-Derby geht: nur ein Duell zwischen Bossa Nova (Ronja Walter) und Veyron Bros (Marisa Bock)? Letzterer wurde nach seinem letzten Antreten in den Besitz von Denise Schuch abgegeben und startet daher für bayerische Interessen.
Wenn dann nach der Ziehung des Tombola-Hauptpreises ein „Glücksrenntag“ bzw. eine Saison mit dem 37. Österreichischen Stuten-Derby abgeschlossen werden kann, ist das schon überragend. Noch dazu mit dem „ewigen Duell“ Face Time Spada (Gerhard Mayr) gegen Super Crown (Kurt Sokol), das freilich bislang eindeutig an den Antonshof-Star ging.

Ein bisher gewohntes Bild: Face Time Spada vor Super Crown im Ziel, endet ein neuerliches Duell im 37. Österreichischen Stuten-Derby mit dem selben Ausgang?













