10. Renntag 31.8.2025

„Badener PALIO“ und „Preis der Stadt Baden“ mit dem 10. Championat der Fünf- u. Sechsjährigen, sowie drei PMU-Rennen

Ein weiterer „Mayr-Feiertag“ am Palio-Renntag!

Die nächste stimmungsvolle Veranstaltung mit sehr vielen Besuchern bei „Traben Hautnah“ – und die nächste Mayr-Machtdemonstration: Dem Champion selbst gelangen drei Fahrersiege, Enkeltochter Stefanie scorte im ersten Amateurfahren (Power Willy) für Mutter Cornelia als Trainerin, ebenso Josef „Pepi“ Schatzdorfer im zweiten TSK-Bewerb mit Exakt Vendil, der mit 187:10 die höchste Quote des Tages bescherte. Zudem scorte Gerhards Gattin Eva als Züchterin dreimal (Power Willy, Power Hill, Power Winner). – Ein feines Double gelang einmal mehr Christoph Fischer , der seinem 20. Jahressieg in Österreich (mit dem Mommert-Pferd Benedictus) einen ebenso ungefährdeten Sieg mit Wim Hazelaar im abschließenden „Internationalen“ folgen ließ. – Die Tagesbestzeit „gehörte“ aber wiederum Johann Lichtenwörther, der den Renntag mit der absoliuten Baden-Spezialistin Flair Venus in 1:15,4a/ 1600 eröffnete.

Auf der Siegerparade nach dem überlegenen Triumph im „Championat“: Power Hill, zusammen mit Gerhard und Stefanie Mayr.

Diese Flair Venus kommt ganz bestimmt für den inoffiziellen Titel „Traber des Sommers 2025“ in Frage, denn sie reüssierte zum vierten Mal (bei zwei dritten Plätzen zusätzlich); insgesamt war’s der sechste Jahreszähler für den Stolz des Stalles Christine. – Danach begannen die Mayr-Festspiele mit Power Willy, ehe sich Power Hill seiner hohen 13:10-Favoritenstellung problemlos entledigte: Gerhard Mayr übernahm nach vorsichtigem Start bald das Kommando von Muscle Magic, ließ sich dann bei gemäßigter Pace halbversetzt von Dorinando begleiten, um im Schlussbogen „tschüss“ zu sagen. In 1:17,0a/ 2100 blieb das Duo überlegen vor den ständigen Verfolgern, von denen Muscle Magic dank der Innenlage vor dem immer wieder anziehenden Dorinando am Ehrenplatz landete. Letzterer ist aber auch ein Beispiel dafür, dass sich der Glaube an ein schon abgeschriebenes Pferd zuweilen auszahlt bzw. dass auch Außenseiter in einem Zuchtrennen etwas „reißen“ und schöne Platzgelder mit in den Stall nehmen können.

Die Super76-Wette wurde anschließend von der erstmals überzeugenden Flora Venus (Hubert Brandstätter) eröffnet, einer Tochter der 42fachen Siegerin Fleur de Lee Venus. – Es folgten die jeweils vierten Jahressiege von Chac Pipe BMG und Power Winner (beide mit Gerhard Mayr). Deren „Palio“-Sieg war gegen Höwings Adler (Marisa Bock/ Baden-Stadt) und Lindsay Venus (Johann Lichtenwörther/ Leesdorf) nie gefährdet, nachdem sie vom späteren Vierten, Esprit Kronos (Harald Sykora/ Weikersdorf), die Spitze übernommen hatte.

In den PMU-Premium-Bewerben war zunächst ein harter Kampf angesagt, als die vom Fleck weg führende Haribelle (Erich Handlos) doch noch von Jarno du Bocage (Mario Zanderigo) auf den aller letzten Metern abgefangen wurde. – Fast noch knapper wurde es im zweiten Amateurfahren: Erst schienen sich nur Pacemakerin Vita Venus und Favoritin Power Vita den Sieg auszumachen, doch wurde auf den letzten 100 Metern Schweden-Import Exakt Vendil noch enorm schnell, um mit Nasenlänge seinen allerersten Lebenserfolg zu feiern.

Bleibt Bayern-Gast Wim Hazelaar, der als 12:10-„Tipp des Tages“ schließlich zehn glücklichen Spielern den „Siebener“ sicherte. Christoph Fischer stellte die Weichen schon früh auf „grün“; letztlich genügten 1:18,0/ 2100 für den vierten Sieg heuer bzw. in Serie.

Der in der Form seiner bisherigen Karriere agierende Wim Hazelaar (Christoph Fischer) holte sich mit Leichtigkeit seinen vierten Treffer en suite.

Infos zum Renntag am 31. August 2025

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Power Hill ist am Sonntag in Baden der Favorit im „Championat“

Am kommenden Sonntag folgt nach „Nacht des Pferdes“ und „Ascot“ mit dem „Palio“ wieder ein ausgesprochener Magnet auf der Badener Trabrennbahn, der noch dazu bei prognostiziert schönem Wetter über die Bühne gehen sollte. Auch das sportliche Programm kann diesmal total mithalten, so beginnt der Sonntag um 16 Uhr gleich mit einer sehr attraktiven Fliegerprüfung. Eine knappe Stunde später wird bereits das mit 8.000 Euro dotierte 10. Championat der Fünf- und Sechsjährigen als Großer Preis der Stadtgemeinde Kitzbühel gestartet. Nach dem Beginn der Super76-Wette (= 4. Rennen) folgen nicht nur die drei (!) Verlosungen der Zuchtrennen vom 7. September, sondern eben das „Palio von Baden“ (6. Rennen) und ab dem 8. Rennen die drei PMU-Premium-Bewerbe, beginnend mit der Tour Trotteur Francais als Preis der Stadt Baden sowie zum Abschluss mit dem Internationalen August-Preis.

Die einleitend angesprochene, „sehr attraktive“ Fliegerprüfung zur offiziellen Eröffnung sieht die dreifache Baden-Siegerin dieses Sommers, Flair Venus (Johann Lichtenwörther), über 1.600 Meter u. a. gegen SJ’s Legacy und Grafenegg am Ablauf. – Die „7“ ist hier und dann mehrmals die Kennzahl bei den Rennen, was nämlich die Starteranzahl betrifft. So auch im „Championat“ mit Top-Favorit Power Hill (Gerhard Mayr), der sich gegen die in Form gekommene und mit Startnummer 1 perfekt untergekommene Financial Times (Franz Konlechner), die im Vorjahr hier fast Mona Lisa Venus bezwungen hätte, oder auch die Krenmayr-Schützlinge Black Moon (Thomas Pribil) und Muscle Magic (Christoph Fischer) jedoch keine Schwäche erlauben darf. Die „Steirer“ Schneller Blitz L (Matthias Walcher) und Dorinando (mit seinem Trainer Johann Lichtenwörther) sowie Kiwi’s Sixth Sense (Cornelia Mayr) können aber natürlich auch jederzeit in die Viererwette laufen.

Der bärenstarke Power Hill mit Gerhard Mayr im Sulky geht als Favorit in das 10. Championat der Fünf- und Sechsjährigen.

Im Vorjahr bezwang Financial Times (Franz Konlechner) beinahe Mona Lisa Venus, am Sonntag geht die Fünfjährige mit Startnummer 1 ins Rennen!

Im 7. Rennen in Erinnerung an den legendären Badener Bürgermeister HR Prof. Mag. Viktor Wallner, der ja auch langjähriger BTV-Präsident war, sei darauf hingewiesen, dass hier mit Benedictus erstmals in Österreich ein Pferd aus dem Besitz von Karin Walter-Mommert auftritt. – Stark und interessant besetzt ist zum Abschluss auch das „Internationale“ mit einem weiteren Crack von Trainer Manfred Schub: Wim Hazelaar (Christoph Fischer) reist mit drei Siegen en suite an, wird hier u. a. von dem in neue Hand gewechselten Casino Royale (Wolfgang Ruth) oder Neuerscheinung Brand Roc (Gerhard Mayr) gefordert.