1. Renntag 30.06.2024

Badener Saisonauftakt mit 4 PMU-Premium-Races und dem Renntagsmotto: „Künstler helfen Künstlern“ sowie einem Lauf zum Österreicher-Cup 2024.

Zwei Abteilungen zum 1. Super-Trot-Cup-Vorlauf als Adi und Christian Übleis-Gedenkrennen bzw. GP der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten.

Super-76-Wette-Jackpot in Höhe von Euro 13.021,80 und Auszahlungsgarantien von Euro 17.000,-!

Ein Sommer-Auftakt mit Sport und Kultur vom Feinsten

Tyron Hill & Divina Trio „Europaklasse”

Trotz hochsommerlicher Temperaturen durfte der BTV mit Besuch und Wettumsatz (fast 87.000 Euro) zur Saisoneröffnung absolut zufrieden sein. Dem Vernehmen nach kamen auch die neuen Gastronomien bei den Besuchern sehr gut an. Zudem steigerte sich der Super76-Jackpot extrem – siehe mehr in der Vorschau auf den 7. Juli! Im sportlichen Mittelpunkt standen natürlich die beiden Abteilungen der ersten Vorlauf-Etappe zum Europäischen Super-Trot-Cup (mit weiteren Stationen in Berlin, Malmö, Wolvega und Skive). Und sie wurden ihrem Titel mehr als gerecht, denn Leistungen wie jene der beiden Laufsieger, aber auch so mancher Platzierter, sieht man hierzulande höchst selten. Leider konnte der angekündigte italienische Star-Driver Andrea Guzzinati nicht anreisen, da sein Flug aus Bologna kurzfristig gecancelt wurde. Viel mehr als sein „Ersatz“, Trainer Loris Ferro, hätte er allerdings wohl auch kaum erreichen können. Dieser stellte Divina Trio in einem herausragenden Stil bzw. fantastischen 1:13,0a/ 2100 vor und siegte anschließend auch in der „Tour Trotteur Francais“ mit dem famosen Eckmuhl Jack. – Zuvor nahm aber auch Tyron Hill mit Josef Sparber in 1:13,4a/ 2100 auf der perfekt präparierten Bahn enorm für sich ein. – Den gesellschaftlichen Part trug das Motto „Künstler helfen Künstlern“ bei, wobei das zugehörige Doppelsitzer-Rennen mit Opernsängerin Stella Grigorian an einen echten Weltstar ihrer Branche ging. Kurz-Zusammenfassung somit: Europaklasse und Weltklasse am Badener Trabrennplatz vereint!

Operndiva Stella Grigorian an der Seite von Cornelia Mayr jubelte im traditionellen Rennen „Künstler helfen Künstlern“ nach dem Sieg mit Seppi Barosso.

Zur Eröffnung gewann Daria mit Gerhard Mayr Start – Ziel und setzte mit 1:14,8a/ 1600 eine erste Marke. Der 29fache österreichische Champion schaffte damit seinen 40. Jahreszähler und vollendete sein Tagesdouble etwas später mit der Stuten-Derby-Aspirantin Power Winner. – Trainerpunkt Nr. 3 für ihn brachte im Privatrennen Seppi Barosso (mit Tochter Cornelia an der Fahrleine), was Stella Grigorian eine Jubelarie entlockte.

Durchaus bereits im Hinblick auf die anstehenden Dreijährigen-Zuchtrennen interessant war der „PMU-Österreicher-Cup“, denn Profitable Invest entpuppte sich mit Josef Sparber als ein Riesentalent in 1:17,7a/ 2100. Für „Sepp“ eben auch der erste von zwei Tagestreffern.

Die erste Renntags Hälfte abgeschlossen wurde mit dem Übleis-Memorial, Teil 1 der STC-Show. Da ließ sich mit Bahnspezialist Tyron Hill auf nichts ein und nahm hinter Pacemaker Oscarello auch die Todesspur in Kauf. Hinter den beiden lauerte vor allem Maggiore (Loris Ferro vertrat natürlich auch hier Andrea Guzzinati), konnte dem immer dominanter werdenden Tyron Hill aber auch nie nahekommen; immerhin reichte es zum Ehrenplatz vor dem abermals überzeugenden Oscarello, der seinerseits klar vor Exclusive Way blieb.

Siegten in der 1. Abteilung des STC-Vorlaufes in beeindruckender Art und Weise: Tyron Hill (Josef Sparber)…

…und der gebürtige Tiroler anschließend im Winner Cercle beim Gedenken mit der Familie Übleis.

Im 7. Rennen ereignete sich der einzige Außenseitersieg des Tages – und der hatte es in sich. Denn 261:10-Longshot Velten Bodyguard sprengte mit Mario Zanderigo sowohl diese Dreierwette (Jackpot 1.667 Euro), als auch in weiterer Folge – erstmals überhaupt seit ihrer Einführung – die Kaiserwette (1.134 Euro) sowie letztlich auch die S76-Wette.

Wenig später begeisterte Divina Trio mit Loris Ferro im „Preis der Porzellanmanufaktur Augarten“, Teil 2 des Super-Trot-Cups. Sehr stark natürlich auch Blind Date, die das Tempo in Front stets hochhielt, aber „die Göttliche“ im Finish nicht halten konnte. Blind Date hielt den Ehrenplatz und damit die Berechtigung als zeitschnellere Zweite für Berlin, wenngleich nur knapp vor Hockstedt, Maugli und dem etwas unter den Erwartungen bleibenden Lozano Boko.

Danke einer extrem schnellen Schlussrunde rollte Divina Trio (Loris Ferro) die Konkurrenz in der 2. Abteilung des STC-Vorlaufes vom letzten Platz kommend noch auf.

Hochwertig aber auch die drei weiteren PMU-Premium-Races. Eckmuhl Jack hatte im „TTF“-Bewerb mit Loris Ferro rasch seine Zulagen wettgemacht und reüssierte in tollen 1:14,8/ 2150.

Der Italienische Trainer Loris Ferro landete am Auftaktrenntag als Fahrer ein Double, siegte nach Divina Trio auch mit Marion Dinzingers „TTF-Kracher“ Eckmuhl Jack.

Auch Eve de Veluwe (Mag. Friedrich Hofmann jun.) kam im PMU-Amateurfahren trotz zweiter Reihe bald in Front und in Folge sicher nach Hause. – Gänzlich Start – Ziel schaffte es zum Abschluss Sonshine Di mit Michael Schmid zum 7. Jahressieg in feinen 1:14,8a/ 1600.

 

Änderungen & Informationen

Rennprogramm

Jackpot und Auszahlungsgarantien

Eisenliste

Stalleinteilung

Rennleitung

Wettinformation

Pressetipps

Toller Saisonauftakt: Zwei STC-Vorläufe mit Euro-Stars, hoher Super-76-Jackpot & „Künstler helfen Künstlern“ Und: Der erste Renntag mit klar erhöhten Rennpreisen!

Eine Woche nach dem hochwertigen Derbytag in der Krieau erleben die Traberfans gleich den nächsten Leckerbissen. Der Andrang auf den 1. Vorlauf zum Europäischen Super-Trot-Cup (mit weiteren Stationen in Berlin, Malmö, Wolvega und Skive) war so groß, dass er sogar auf 2×9 Pferde aufgeteilt werden musste – und trotzdem treten in beiden Abteilungen jede Menge Klassepferde an. Mit den beiden Schweizer Superstuten Maggiore und Divina Trot präsentiert sich obendrein der italienische Spitze-Driver Andrea Guzzinati erstmals hierzulande. Beide Rennen zählen auch zur S76-Serie, die mit einem Jackpot von über 13.000 Euro hochattraktiv ist. Dazu werden Auszahlungs-Garantien in Gesamthöhe von nicht weniger als 17.000 Euro angeboten! Und für den gesellschaftlichen Part sorgt einmal mehr die Aktion „Künstler helfen Künstlern“.

Eine Hüpfburg für Kinder wird an jedem Renntag bei der Restauration „Zur Heißen Hexe“ aufgestellt sein.

Gleich zu Beginn wird das Wettgeschehen mit einer Dreierwette-„AZG“ von 2.000 Euro angeheizt. – Bevor sechs Promis das Doppelsitzerrennen für den guten Zweck – unterstützt wird das Hilde-Wagener-Künstlerheim in Baden – bestreiten. Einer davon, Entertainer Andy Lee Lang, gibt davor die bestimmt schwungvolle Gesangseinlage.

Nach dem „PMU-Österreicher-Cup“ (= 3. Rennen) mit erfreulicher Weise acht heimischen Youngsters folgt ein hochklassiges „DGS“-Rennen mit der nächsten interessanten „AZG“, hier in der Viererwette (1.500 Euro). – Mit dem 5. Rennen startet daraufhin die Super-76-Wette mit dem Jackpot von exakt 13.021,80 Euro. Was wohl ein Spielkapital von an die 30.000 Euro bringen sollte!

Das 6. Rennen erinnert an Ex-Weltmeister Adi Übleis (verstorben knapp vor Weihnachten 2022) und seinen Sohn Christian (2018). Dieses erste Memorial ist ihnen bestimmt würdig, denn es handelt sich um die 1. Abteilung des STC-Vorlaufs. Mit u. a. dem vorjährigen „Meile“-Gewinner Oscarello, den extrem starken Deutschen Tyron Hill, Teatox und Exclusive Way sowie Favoritin Maggiore, die heuer einige gute Auftritte im Wintermeeting von Paris-Vincennes hatte. AZG in der Vierwette von sogar 2.500 Euro!

Der Münchner Gast Tyron Hill (Josef Sparber) …

…und die aus der Schweiz anreisende Maggiore sind mit guten Siegaussichten in der 1. Abteilung des Super-Trot-Cup-Vorlaufes am Start.

Matthias Schambeck kennt Oscarello bereits aus den vorjährigen Auftritten in Baden sehr gut. Der Oscar the Mo-Sohn präsentierte sich zuletzt so gut in Schuss wie noch nie zuvor!

Auch die „Kaiserwette“ (AZG 1.500 Euro) bleibt in Baden im Wett-Programm, diesmal beginnt sie mit dem 7. Rennen. Hier ist der Sieger gefragt (Giving The Best, Globemaster oder?), im 8. Rennen muss man den Zweiten erraten, im 9. Rennen den Dritten. – Quasi überlappend dazu beginnt im 8. Rennen die beliebte 4Siegerwette (AZG 2.000 Euro).

Das nächste Mega-Highlight dann mit dem 9. Rennen, denn als „Großer Preis der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten“ wird die 2. Abteilung des Super-Trot-Cups gelaufen. U. a. mit den interessanten Deutschen Blind Date, Hockstedt und Winnetou Diamant, mit dem in Hochform agierenden Slowenen Maugli und mit einem möglicherweise atemberaubenden Duell um den Sieg: Österreichs „Held des Vorjahrs“, Lozano Boko, bekommt es mit der Italo-Schweizerin Divina Trio zu tun, die im Februar einen großartigen Ehrenplatz in Paris-Vincennes ertrabte, dann in ihrer Heimat eine Siegesserie hinlegte. AZG in der Viererwette wieder 2.500 Euro!

Lozano Boko und Christoph Fischer sind in der 2. Abteilung zusammen mit …

…den jeweils dreifachen Saisongewinnern Divina Trio…

…und Maugli (Joze Sagaj) die heißen Favoriten auf ein Final-Ticket nach Berlin!

Mit diesem Rennen sind wir auch schon bei den „Premium-Races“ der PMU, drei weitere davon folgen im Finish der Veranstaltung. Zunächst (= 10. Rennen) das wahrscheinlich beste „Franzosen“-Rennen jemals in Baden, in dem „Geldschrank“ Eckmuhl Jack (240.000 Euro Gewinne/ gesteuert von Andrea Guzzinati) auf acht Gegner trifft, die er angesichts der Zulage von 25 bzw. 50 Metern erst einmal bezwingen muss. Hier ist wieder die Dreierwette gefragt, AZG 1.500 Euro.

Mit dem 11. Rennen enden dann sowohl die „S76“ als auch die 4Siegerwette, einen „Absicherungs-Tipp“ kann man da eventuell mit einer Einlaufwette tätigen (AZG 1.500 Euro). – Das hochkarätige Geschehen endet anschließend um 21 Uhr mit einer Fliegerprüfung (1.600m) und mit einer AZG in der Dreierwette von 2.000 Euro: Sonshine Di, Abacco’s Prime, Heros de Bry, Athletic Power und Flair Venus werden zum Schluss nochmals ein ordentliches Feuerwerk zünden.

Der BTV möchte natürlich auch nochmals darauf hinweisen, dass ab sofort höhere Rennpreise ausbezahlt werden: Abgesehen von den PMU-Rennen werden alle Bewerbe um (mindestens) 1.800 Euro (in den sogenannten „Geldrennen“) bzw. 1.400 Euro (DGS-Klassen) ausgetragen. – Nicht zu vergessen, die weiter ausgebaute „Gastronomie-Meile“, denn „Dagmar’s Rotunde“ wird ab sofort durch drei neue, sehr motivierte WirtInnen ergänzt: „Heiße Hexe“, „Biergarten“ und dem in neuer Hand befindlichen „Pegasus“.